Zu nennen sind noch Muskovit-Pakete (bis 8 cm Durchmesser) sowie Schriftgranit, ebenfalls für größere Pegmatite typisch. In kleinen Körnchen findet sich eingewachsen grau-grüner Apatit. Untergeordnet tritt auch Granat auf. Die kleinen rotbraunen Kristalle erreichen kaum mehr als 2 mm Durchmesser.
Selten sind im Pegmatit kleine Hohlräume. Darin finden wasserklare Albit-Kriställchen, winzige Quarzkristalle und - als Rarität für die nördliche Oberpfalz - auch frei gewachsene Beryllkristalle. Solcher Beryll ist graugrün, leicht transparent, die Kristallflächen (6-seitges Prisma mit Basis als Endfläche) sind spiegelglatt. Frei gewachsener Beryll wurde übrigens einmalig in den 70-er Jahren im Granit von Leuchtenberg (von J. Schuller) gefunden, zudem sind Funde aus dem Fichtelgebirgsgranit bekannt. Typischerweise ist Beryll von Schönthan allerdings eingewachsen, dabei parallell bis radialstrahlig verwachsen. Selbst Schörkristalle durchsetzend treten Beryll-xx auf.
Die Fundsituation ist im zeitigen Frühjahr als gut zu bezeichnen, wenn noch kein hohes Unkraut oder Laub den Blick auf die Lesesteinhaufen behindert und die Felder begangen werden können. Zur genauen Lage (Kartenquelle: (c) Bayer. Landesvermessungsamt) könnte man noch "Kirchenholz" sagen.
Literatur:
- keine, das Vorkommen ist in der Literatur unbekannt
Links:
Homepage der VFMG-Bezirksgruppe Weiden, Fundstück
des Monats: http://www.vfmg-weiden.de/schau7.htm