Diese
Fundstelle ist für schöne kleine Magnetitkristalle - im
Chloritschiefer eingewachsen - bekannt geworden. Die schwarzen, bis maximal
ca. 1 cm großen Oktaeder lassen sich leicht herauspräparieren
und einige Stücke sind regelrecht mit Magnetit "durchspickt". Bei
einigen hundert herauspräparierten Kristallen konnen nur Oktaederflächen,
keine weiteren Trachten, wohl aber verzerrte und parallel verwachsene Kristalle
vorgefunden werden. Mehr zu dem Mineral Magentit auf meiner Magnetit-Seite.
Als Seltenheit wurde auch noch Malachit (dünner Belag auf Chloritschiefer)
und Speckstein gefunden.
Wenngleich die Fundstelle stark abgesucht ist bestehen heute immer noch Fundmöglichkeiten, die man zwar nicht als "gut" eher als "gegeben" bezeichnen könnte. Da der Hang recht steil ist, die Schichtung des Gesteins den oberhalb wachsenden Bäumen wenig Halt gibt, können - wie in der Vergangenheit geschehen - immer wieder mal Bäume und Gesteinsmassen herabstürzen. Helm und gutes Schuhwerk sind also neben der gebotenen Vorsicht ratsam.
Literatur:
Müller, Friedrich, "Bayerns steinreiche Ecke",
Oberfränkische Verlagsanstalt, Hof 1979
Vierling Wilhelm, "Zur Mineralogie der Oberpfalz,
Mineralien, Fundstellen, Lagerstätten, Mineralogen, Sammlungen, neue
Literatur", Der Aufschluß, 26, Sonderband Oberpfalz, Heidelberg 1975
Weber Berthold, "Mineralfundstellen unserer Heimat",
ISBN 3-922486-07X, Verlag Papier-Weber, Weiden 1976 und 1982