
Der Steinbruch im Mai 2001
Erst im Herbst 2000 wurden wunderschöne idiomorphe, teilweise
sogar
klare und mehrere cm große Viviantkristalle gefunden, Stufen, die
es mit den besten Vivianiten von z.B. Hagendorf-Süd aufnehmen
können.
Anfang 2002 gelang dann ein Fund von bemerkenswerten großen
Analcim-Kristallen.
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Vivianit von Muglhof. Hier ein 1 cm langer, klarer
Einzelkristall. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Vivianitkristall auf Pyrit von Muglhof. Hier ein kleiner,
freistehender
Kristall, Bildbreite 4 mm. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Tafeliger Vivianitkristall mit 1,6 cm Kantenlänge,
etwa 5 mm dick. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Knapp 1 cm langer Vivianitkristall, links ein
warzenförmiger Sideritkristall. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Etwa 5 mm großer Vivianitkristall, freilich nicht so
schön,
wie z.B. die Funde von Manuel Stauber, siehe www.vfmg-weiden.de/mug_vi.htm
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Etwa 2 mm großer Pyrit-Kubo-Oktaeder. Die
Würfelecken sind
sozusagen komplett durch Oktaederflächen abgeschnitten. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Etwa 2-3 mm große Pyritkristalle, eine Ecke ist als
Oktaeder-Fläche
ausgebildet. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Homoepitaktisch verwachsene Pyritkristalle, mehr zu dieser
seltenen
Bildung auf meiner Seite : "Homoepitaktische Pyrite
von Muglhof" <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Pyritkristalle auf Analcim-Kristallrasen aufgewachsen.
Bildbreite 4
cm <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Sideritkügelchen, hier mit ca. 5 mm Durchmesser. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Analcim-Kristall, Bildbreite 8 mm. Bis cm-große
Kristalle, erst
in den letzten Jahren gefunden, gelten als Rarität. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Analcim-Kristalle, Bildbreite 3.5 cm. Eine der besten
Stufen, die hier
gefunden wurden, Kristalle mit 1.3, 2.3 und 5.5 cm Durchmesser. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Analcim-Kristall, Durchmesser gut 1 cm, deutlich ist die
typische Kristallform
"Leucitoeder" zu sehen. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Analcim-Kristallrasen, Bildbreite 4 cm, wasserklare
Kristalle in einer
Kluft frei aufgewachsen. <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Weißer Calcitkristall auf Analcim-Kristallrasen, Fund
6/2002. Bildbreite 8 mm <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Waserklarer Calcit-Skalenoeder, Fund 6/2002, Bildbreite 8
mm <Bild für Vergrößerung anklicken> |
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Wasserklarer Calcit-Kristall, der von Tracht und Habitus
her an Quarz
erinnert, Fund von 4/2004, Bildbreite 1 cm <Bild für Vergrößerung anklicken> |
Weitere Mineralien, die immer wieder gefunden werden sind noch
Siderit
in bis 1 cm großen Halbkugeln, oder kleinen Kristallrasen, Granat
(jedoch nicht besonders schön, immer eingewachsen), Gips,
neuerdings
auch Natrolith (5 mm große freistehende Kristalle) und Pyrit in
bis
1/2 cm großen Kristallen, selten kleine Nadelpyrite und
Magnetkies (derb). Der Fund von
Analcim-Kristallen
bis
über 5 cm groß, muß als bemerkenswert gelten. Kleine
(bis
1 mm), wasserklare Analcim-Kristalle wurden auf Kluftflächen
Anfang
2002 häufig gefunden. In den pegmatitischen Gängen findet
sich
Apatit, Muskovit (bis 6 cm Durchmesser und Biotit, diese
Mineralien
zeigen häufig die Wirkung von tektonischer Beanspruchung. Ein
wasserlösliches
Mineral, zeitweise sehr häufig soll "Alaunblüte" sein.
Nach einigen Angaben (z.B. MinMax-Datenbank) soll auch Rockbridgeit und
Kakoxen auftreten, ich habe beide Mineralien bislang jedoch von Muglhof
noch nicht gesehen. Stellenweise finden sich marmorartige, bis etwa 10
cm starke Lagen, die aus feinkörnigem Calcit bestehen. Neufund
im Sommer 2002: Wurtzitkristalle, klein, nach
HCl-Lösung
von Calcit kamen die winzigen, typisch 6-seitigen Pyramiden
(schwarzbraun,
stark glänzend) zum Vorschein. In Paragenese mit Analcim findet
sich auch Laumontit, stellwenweise reichlich. Bei braunen,
"Briefkuvert-förmigen" Kristallen auf Amphibolith dürfte es
sich um Titanit handeln. Unscheinbar ist die relativ häufige
Hornblende.
Die Fundaussichten heute schwanken, je nach Abbautätigkeit,
stark.
Ich bin öfters in den letzten Jahren, ohne auch nur das kleinste
Steinchen
mitzunehmen, nach längerer Suche wieder abgezogen, habe an anderen
Tagen, z.B. nach frischen Sprengungen, durchaus gute Funde gemacht.
Literatur:
W. Pusel, A. Reichenberger,
"Mineralienführer
nördliche Oberpfalz", Eigenverlag, Pleystein, 1986