Etwas mehr als zehn Jahre ist nun das Phosphatmineralvorkommen von Erbendorf-Hopfau bekannt. Am Süd-Rand des Steinwald-Granits östlich der Straße von Grötschenreuth nach Hopfau nördlich Erbendorf in der Oberpflaz wurden eine Reihe von primären und sekundären Eisen-Mangan-Phosphaten gefunden. Die Mineralisationen weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit den Vorkommen von Pleystein-Waidhaus auf, jedoch ist Hopfau nicht so artenreich und wegen der in der Regel sehr geringen Kristallgrößen sammlerisch nicht so interessant.
*) Zum Childro-Eosphorit wäre anzumerken, dass nach
neueren Unteruschungen die Kristalle wohl dem Childrenit näher als
dem Eosphorit stehen.
**) Laueit (relativ sicher), Pseudaolaueit und Stewartit
(relativ sicher) sind auch röntgenographisch nicht 100% zu
unterscheiden, da die Kristalle sehr klein sind ist diese Angabe mit
Vorsicht zu behandeln
Geologisch gesehen ist dieses Mineralvorkommen als Pegmatit/Aplit
bzw. als pegmatitische und aplitische Schlieren im mittelkörnigen
Steinwald-Granit zu sehen.
Zur Fundsituation ist zu sagen, dass das Vorkommen nur nuch
Acker-Lesesteine (als kein Steinbruch !) belegt ist. Es liegt in der
Natur der Sache, da ja Phosphate auch leicht verwittern, dass hier
nicht mit Schaustufen zu rechnen ist. Die Kristalle der
Phosphatmineralien erreichen nur selten 1-2 mm Größe. Die
Fundmöglichkeiten sind also sehr begrenzt.
Literatur: