Erbendorf - Marienstollen


Steinbruch Marienstollen im Sommer 2001

Etwa ein km nördlich von Erbendorf/Oberpfalz im Landkreis Tirschnreuth liegt ein Talk- (Speckstein-) bruch, im Volksmund "Marienstollen" genannt. Früher wurde hier Untertage, heute in einem Steinbruch Steatit (Topfstein, Speckstein, Talk) gewonnen.

Die Mineralisationen hier fanden früher kaum Beachtung, heute kennen wir eine Reihe von durchaus sammelnswerten Mineralien von dieser Lokalität.
 

Aragonit: Nadelige, tafelige bis linealartige, klare und rein weiße Kristalle. Neufund vom Frühjahr 2001. Bildbreite 4 mm.
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Aragonit: Leider habe ich von diesem Mineral nur eine einzige gute Stufe von Erbendorf, Bildbreite 3 mm.
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Malachit: Immer wieder, wenn auch selten, werden versch. sek. Cu-Mineralien gefunden. Hier ist Malachit mit kristallisiertem Talk (Steatit) vergesellschaftet. Bildbreite 15 mm.
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Feldspat: Ebenfalls ein Neufund, wohl durch Lösungsvorgänge freigelegte Feldspatkristalle im Serpentin. Bildbreite 15 mm.
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Magnesit: Auf den Kluftflächen finden sich neben Albit, Calcit, Quarz und anderen Mineralien auch klare Magnesit-Kriställchen. Bildbreite 7 mm.
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Aktinolith: Schon lange bekannt, 2003 in bis bleistiftdicken, gut ausgebildeten, häufig auch gekrümmten Kristallen, in Speckstein eingewachsen, gefunden. Bildbreite 40 mm
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Aktinolith: In gekrümmten Kristallen, in Speckstein eingewachsen. Bildbreite 45 mm
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Pseudomorphose von Speckstein nach Dolomit: Neufund im Sommer 2001, bisher von hier noch nicht bekannt. Bildbreite 5 cm
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Pseudomorphose von Speckstein nach Dolomit: Das umgebende Gestein ist ein stark vertalkter Serpentinit. Bildbreite 6 cm.
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Dolomit: Eingewachsen und Ausgangsmineral für die oben genannten Pseudomorphosen. Bildbreite 4 cm.
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Neu gefunden wurden im Frühling 2004 kleine Pseudomorphosen von Speckstein nach Magnetit. Die mehr oder weniger scharfkantigen Oktaeder sind bis zu 4 mm groß und weiß-transparent bis leicht grünlich.
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Es sind vom Marienstollen noch eine Reihe weiterer Mineralien bekannt:

Diese Liste ist möglicherweise nicht vollständig. Allgemein ist die Fundsituation eher als schlecht zu bezeichnen, geringe Abbautätigkeit und kleinsträumige Mineralisationen (die man sozusagen im Rucksack davontragen kann) sind dafür verantwortlich.

Literatur